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16. Februar 2012 - Spechbach wird Bundespilotprojekt

Mit diesem Datum ist der Zuschußbescheid der kfw Bankengruppe datiert...

Die Gemeinde Spechbach hat im Dezember 2011 den Antrag bei der KfW-Kommunalbank in Berlin sowie beim Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg für das Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gestellt.

Einen ersten Teilerfolg  konnten wir hier zum 16.12.2011 verbuchen (Zitat des Schreibens aus Stuttgart):
"das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat Ihren Antrag auf Förderung aus dem KfW-Förderprogramm "Energetische Stadtsanierung" ... als Pilotprojekt vorgeschlagen."

Und dann am 16. Februar 2012 erfolgte die Berufung zur Bundespilotgemeinde für die Erstellung eines integrierten Quartierskonzeptes für Spechbach!

 

 Rhein-Neckar-Zeitung vom 15. März 2012:

Spechbach spielt jetzt in der ersten Liga

 

Gemeinde hat Aufnahme in ein Bundespilotprojekt zu Energieeffizienz geschafft und wird zu einem von fünf Energiedörfern im Land

 

Ich wohne in einem Quartier? Den meisten Spechbachern ist das gar nicht recht bewusst. Doch sie werden sich mit dem Begriff aus der Stadtplanung anfreunden müssen. Nicht nur Hauptstraße oder Wolfstraße, Hopfengarten oder Unterdorf. Nein, die rund 1.800 Einwohner leben in Quartieren, eingeteilte Viertel, die besonders unter die Lupe genommen werden. Denn mit dem trauten "middezwischedrin" wird es demnächst vorbei sein. Mit der Aufnahme in das Bundespilotprojekt "Energetische Stadtsanierung - Energieeffiziente Quartiersversorgung" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gehört die Gemeinde zu fünf Pilotprojekten in Baden-Württemberg.

Wer in der ersten Liga spielt, meint Bürgermeister Guntram Zimmermann, muss offen sein. Die Dorfentwicklung hat den Ort erreicht, überregional und deutschlandweit. "Eine energetische Ortsentwicklung umfasst die strategische Ausrichtung und Koordinierung von Maßnahmen der Energieeinsparung, der Effizienzsteigerung und des Einsatzes erneuerbarer Energien", so das Ortsoberhaupt weiter. Für Spechbach bedeutet das: weg von dem Fokus auf einzelne Objekte, hin zu einer gesamtheitlichen Betrachtung. Das hatten Gemeinderat und Bürgermeister bereits erkannt, als sie mit dem Landessanierungsprogramm für den alten Ortskern den Aufstieg in die "zweite Liga" schafften.

Nach einer Klausurtagung machte der Rat Nägel mit Köpfen, stellte 35.000 Euro in den Haushalt, tat sich eng mit dem Regierungspräsidium zusammen und erarbeitete ein Konzept für die Teilnahme am Wettbewerb. Die Verwaltung - bestehend aus zwei Vollzeitmitarbeitern, fünf Teilzeitangestellten, zwei Männern im Bauhof und Bürgermeister Zimmermann - hatte allerdings schon vorgearbeitet. Seit drei Jahren arbeitet die Gemeinde an der Grobanalyse, hat zusammen mit der Abfallverwertungsgesellschaft Rhein-Neckar und dem Büro Entec aus Sandhausen das Strategiepapier entwickelt, das jetzt zum Erfolg führte. 65 Prozent Zuschuss fließen aus der KfW zu, Analyse und Gutachten des 100.000-Euro-Vorzeige-Projektes sollen am Ende des Jahres vorliegen.

Zimmermann sinniert über das "Energiedorf Spechbach", Nahwärme, vielleicht sogar interkommunal, Energienetzwerke, intelligente Mobilität und technische Innovationen sind die Themen. Dabei macht das Dorf "middezwischedrin" seit Langem mit beim Klimaschutzkonzept des Rhein-Neckar-Kreises. "Doch ohne intensive und aktive Bürgerbeteiligung läuft nichts", weiß Guntram Zimmermann. Im April (Anmerkung der Redaktion: es wird der 10. Mai 2012 sein) wird eine Bürgerversammlung abgehalten, alle relevanten Gruppen im Ort sind zu aktivieren und zu motivieren.

Wer voraus marschiert, braucht eine breite Brust. Leitbilder werden erarbeitet, die städtebauliche Planung betrachtet. Ressourcen wie Solarthermie, Strom, Mobilität, öffentliche Flächen, Abfallentsorgung, Wasser und Abwasser, Wind oder Nahwärme eingehend unter die Lupe genommen. Auch mit den Landwirten hat der Bürgermeister schon Kontakte in der Sache aufgenommen. Zwei im Vollerwerb und etwa 15 Nebenerwerbslandwirte sowie drei Reiterhöfe produzieren immerhin Verwertbares. Mist lässt sich beispielsweise als Biomethangas oder thermische Masse nutzen.

Im April und Mai wird eine Befragung stattfinden. Dann soll eine Bestandserhebung gemacht werden und anschließend wird die Studie gefertigt. Am Ende des Jahres gibt es die Antwort auf die Frage: Kann Spechbach in der ersten Bundesliga verbleiben oder schafft die Gemeinde den Sprung in die Energiedorf-Champions-League? Was bisher geschafft wurde, ist jedenfalls bereits mehr als eine Vision, sondern Realität."

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