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Ergebnisse in der Übersicht

Nach der öffentlichen Präsentation in den Arbeitskreisen erfolgte am 28. Februar 2013 die Vorstellung des Konzeptes für die gesamte Bürgerschaft

Bürgermeister Zimmermann und Herr Alfred Ehrhard, Geschäftsführer der AVR Energie GmbH konnten auch einen gut gefüllten Bürgersaal blicken. Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Zimmermann stellte Herr Ehrhard die interessanten Ergebnisse vor.

Für den schnellen Leser hier schonmal das Fazit:


1. Möglichkeiten einer ökologischen Wärmeversorgung für Spechbach sinnvoll und wirtschaftlich
2. Einbindung weiterer erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Windkraft) möglich
3. Interesse der Gemeinde und der Bürgerschaft gegeben
4. Stärkung der regionalen Wertschöpfung
5. Loslösung von Importabhängigkeit

Umsetzungshemmnisse:
1. Technische Hemmnisse

- Keine Umsetzungshemmnisse
2. Wirtschaftliche Hemmnisse
- Energiekosten für ökologische Wärmeversorgung dürfen nicht höher sein als derzeitige Energieversorgung
- Suche nach finanzieller Unterstützung durch Förderung oder Investoren
3. Zielgruppenspezifische Hemmnisse
- Gute Aufklärungsarbeit in punkto Preisgestaltung
- Gute Akquise um so viele Wärmeabnehmer wie möglich zu finden
- Förderung der Akzeptanz des Projekts durch Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit



der Auftrag


Erstellung eines Integrierten Energiekonzept mit Entwicklung einer Nahwärmelösung und Erfassung des energetischen Sanierungsbedarfs der Gebäude unter Einbindung der örtlichen Akteure vor dem Hintergrund der Bewilligung der Teilnahme am Bundespilotprojekt „Energetische Stadtsanierung –Energieeffiziente Quartiersversorgung“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Februar 2012 mit dem Ziel Spechbach zu einer energieautarken Gemeinde auf Basis von erneuerbaren Energien zu entwicklen.


die Vorgehensweise:
- Ausgangsanalyse
- Handlungskonzept zur Einbindung der Akteure
- Gesamtenergiebilanz der Gemeinde
- Entwicklung einer zentralen Wärmeversorgung auf der Grundlage des Einsatzes erneuerbarer Energien
- Erfassung des gebäudespezifischen Energiesanierungsbedarfsunter anderem durch Thermographie (ausgewählte Gebäude)
- Einbindung weiterer energetisch sinnvoller Maßnahmen
- Maßnahmen zur organisatorischen Umsetzung des Konzepts
- Umsetzungskonzept

Ausgangsanaylse:
Untersuchung Wärmepotenzial für Spechbach durch Ortsbegehung und Planung von möglichen Trassenverläufen für insgesamt drei Bedarfsszenarien:
Bedarfsszenarien 1: Gesamtes Gemeindegebiet
Bedarfsszenarien 2: Ortkern, Landessanierungsprogramm
Bedarfsszenarien 3: 1. Bauabschnitt Basisnetz

Die drei Szenarien umfassen zwischen 165 und 558 Häuser mit einer jährlichen geschätzten Wärmemenge von zwischen 1.730 MHh und 9.920 MWh
Die Trassenlängen variieren zwischen 2,2 und 9,0 km.


Wärmeerzeugung:
Hier wurden vier Erzeugungsvarianten untersucht:
1. Biogas-Blockheitkraftwerk (BHKW) mit einer Pelletkesselanlage und Kesselanlage mit Heizöl-EL für Spitzenlast/Redundanz.
2. Pelletkesselanlage und Kesselanlagen mit Heizöl-EL befeuert für Spitzenlast/ Redundanz
3. Hackschnitzelkesselanlage und Kesselanlagen mit Heizöl-EL befeuert für Spitzenlast/ Redundanz
4. Wärmelieferung Landwirte aus bauseitigem Biogas BHKW-Modul und Kesselanlagen mit Heizöl-EL befeuert für Spitzenlast/ Redundanz

Die hierfür notwendigen Investitionen belaufen sich zwischen 2,0 und 2,6 Millionen Euro

Empfehlung nach Wirtschaftlichkeit und Realisierungsmöglichkeiten:
Nach Wirtschaftlichkeit beste Variante:
Bedarfsszenario 1 Variante 3 (Hackschnitzelkesselanlage und Kesselanlagen mit Heizöl-EL befeuert)
Jedoch:
- Sehr hohe Investition
- Höhere Risiken (Anschlussbereitschaft/ Akzeptanz)

Empfehlung
Realisierung des Bedarfsszenario 3 - Variante 2 oder 3
(Pellet- bzw. Hackschnitzelkesselanlage und Kesselanlagen mit Heizöl-EL befeuert) - hoher Wärmebedarf der Gebäude
- gute Wärmedichte des Versorgungsgebiets
- Schnellere Akzeptanz, da kleiner Bauabschnitt
- Weiterer Ausbau je nach Anschlussbereitschaft möglich

Einbindung weiterer energetisch sinnvoller Maßnahmen:
Geothermie
Spechbach ist aufgrund von geographischer und geologischer Lage nicht geeignet für die Geothermie

Photovoltaik
Aufgrund nahen Zeitpunkts der Planung eines Solarkatasters in 2013 keine weitere Untersuchung im Integrierten Energiekonzept

Windkraft
Potenzielle Planungsfläche an Gemeindegrenze. hier besteht die Möglichkeit der Entwicklung eines Windparks als Interkommunales Projekt

weiteres Vorgehen:
Entwicklung eines Umsetzungskonzeptes
Hier bestehen drei Möglichkeiten:
- Realisierung durch die Gemeinde
- Realisierung durch eine noch zu gründende Genossenschaft
- Realisierung durch einen externen Investor

Favorisiert wird sowohl durch die Arbeitsgruppen als auch die AVR Engerige GmbH als Begutachter die Genossenschaftslösung!

weiteres Vorgehen:
Im Laufe des Jahres 2013 sollte die Gründung einer BürgerEnergiegenossenschaft vorbereitet und umgesetzt werden. Im Anschluß sollte direkt in die Finanzierung und die Vermarktung im Ort eingestiegen werden. Parallel dazu sollte ein Planungsauftrag an ein Ingenieurbüro für die notwendigen Baumaßnahmen erteilt werden.
Dies würde uns dann das ganze Jahr 2014 beschäftigen. Der Beginn der tatsächlichen Umsetzung könnte dann im Jahr 2015 erfolgen.

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