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Energiespartipps der KLIBA rund um Strom, Wärme usw.

Ein Service Ihrer Gemeinde Spechbach

Energiespartipp:
Der Alte muss raus: Heizkesselmodernisierung


Die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) fordert eine Erweiterung der Pflicht zum Austausch alter Heizkessel (Jahrgänge älter als 1985 bzw. mehr als 30 Jahre im Betrieb sind, bisher Kessel älter als 1978). Doch vor allem wirtschaftliche Gründe sprechen für den Austausch des alten Kessels, denn die meisten älteren Heizkessel jagen viel zu viel Kohlenmonoxid, -dioxid, Stickoxide und Abwärme durch den Schornstein, als Wärme zu produzieren.

Zum Vergleich: Während Altanlagen meist nur Jahreswirkungsgrade (diese geben an, wie viel Prozent des eingesetzten Brennstoffes wirklich für die Beheizung genutzt wird) von 62% aufweisen, überzeugen moderne Neuanlagen mit über 90% (Niedertemperaturkessel). Mit der Brennwerttechnik liegen die Wirkungsgrade nochmals 10% höher. Ein schneller Austausch lohnt sich: Wird für eine Altanlage mit 35 kW (Jahresverbrauch 4.800 Liter Heizöl) ein richtig dimensionierter moderner Kessel mit 22 kW eingesetzt, betragen die jährlichen Einsparungen ca. 1.500 €.

Wichtig bei einer Heizungsmodernisierung ist es, in unbeheizten Kellerräumen die Warmwasser- und Heizungsleitungen zu dämmen. Dies ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern vor allem mit großen Energieeinsparungen verbunden. Steht eine neue Heizungsanlage an, haben Hauseigentümer die Möglichkeit auch den Energieträger zu wechseln. Wer mit Holz oder Gas heizt, trägt durch die geringeren Schadstoff-Emissionen wesentlich zur Umweltentlastung bei, vor allem mit einem Brennwertkessel. Hier wird durch einen zusätzlichen Wärmetauscher die Kondensationswärme an das Heizwasser übertragen.

Probleme kann allerdings der Schornstein bereiten. Hat dieser bisher gut "gezogen", weil die Abgastemperaturen des alten Kessels hoch genug waren, kann dies durch die nun geringeren Abgastemperaturen zur „Versottung“ führen: Das Abgasvolumen kühlt zu stark ab, Wasserdampf kondensiert und schlägt sich an der Schornsteinwand nieder, die Wandungen durchfeuchten. Letztendlich wird so der Schornstein zerstört. Lösungen hierfür können z.B. die nachträgliche Wärmedämmung, oder das Einziehen eines Edelstahlrohres sein.

Bei einer Heizungsmodernisierung sollte auch an die Anbindung der Warmwasserbereitung an den Kessel gedacht werden. Kommt eine Solaranlage in Frage, ist ein solartauglicher Speicher entscheidend! Beim Austausch der Zentralheizung ist das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) in Baden-Württemberg zu beachten, das einen Anteil von mind.10% erneuerbarer Energie am Gesamtwärmebedarf fordert.

Lassen Sie sich schon vor Ausfall des Kessels über die vielfältigen Modernisierungsalternativen, sowie über die gesetzlichen Auflagen beraten! Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Jürgen Jourdan ist regelmäßig für Sie im Rathaus vor Ort – natürlich kostenfrei und unverbindlich.


Energiespartipp:
Novellierte Energieeinsparverordnung EnEV gilt seit 1. Mai


Seit 1. Mai gelten in Deutschland neue Regeln für die energetischen Anforderungen an Wohngebäude. Neben erhöhten Klimaschutz-Standards soll mit der Reform die Bedeutung des Energieausweises gestärkt werden.

Wesentliche Inhalte der Novellierung der EnEV für das Bauen
- Anhebungen der energetischen Anforderungen an Neubauten ab dem 1. Januar 2016 um durchschnittlich 25 Prozent des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs und um etwa 20 Prozent bei der Wärmedämmung.
- Ab dem Jahr 2021 müssen nach europäischen Vorgaben alle Neubauten im Niedriegstenergiegebäudestandard errichtet werden.
- Bei Altbauten müssen bis Ende des Jahres viele Heizkessel außer Betrieb genommen werden, die vor dem Jahr 1985 installiert wurden. “Nicht betroffen sind effizientere Niedertemperatur- und Brennwertkessel“, erklärt Dr. Klaus Keßler von der KliBA. Außerdem sind viele selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser von der Pflicht ausgenommen.
- Oberste Geschossdecken in Bestandsgebäuden, die nicht den Mindestwärmeschutz erfüllen, müssen ab dem 1.1.2016 gedämmt sein.

Die Bedeutung des Energieausweises soll gestärkt werden.
- Energieausweise, die ab dem 1. Mai ausgestellt werden, müssen die auf dem Endenergiebedarf des Gebäudes basierende Effizienzklasse beinhalten. Wie von Elektroartikeln bekannt, informiert ein Tachoband zwischen A+ und H über die Energieeffizienz des Gebäudes.
- Bislang musste der Ausweis den Kauf- oder Mietinteressenten erst auf Verlangen ausgehändigt werden. Damit ist künftig Schluss: Nun obliegt es dem Vermieter oder Verkäufer einer Immobilie, dem Miet- oder Kaufinteressenten den Ausweis bereits bei Besichtigung vorzulegen.
- Auch bei Immobilienanzeigen müssen die wichtigsten Kenndaten aus dem Energieausweis. gemacht werden: Die Art des Energieausweises (Bedarf oder Verbrauch), der Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch, der wesentliche Energieträger für die Heizung, das im Energieausweis genannte Baujahr und die Energieeffizienzklasse. Zum Beispiel: „V: 166,6 kWh/(m²a), Heizöl, Baujahr 1963.“

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Jürgen Jourdan ist regelmäßig für Sie im Rathaus vor Ort – natürlich kostenfrei und unverbindlich.


Energiespartipp:
Warmwasserbereitung


Bei der Heizungssanierung ans Warmwasser denken! In vielen Gebäuden lässt sich die Warmwasserbereitung, die bisher separat lief, mit dem Heizkessel koppeln. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern zahlen sich solche zentralen Systeme meist bei geringstem Energiebedarf aus.

Die verfügbaren dezentralen Systeme, seien es Speichergeräte (Boiler) oder Durchflussgeräte, arbeiten oft mit teurem Strom. Etwas günstiger sind die umweltfreundlicheren, gasbetriebenen Durchlauferhitzer.

Bei einer Sanierung ist die Gelegenheit günstig, auf ein zentrales System umzusteigen. Dabei erfolgt die Warmwasserverteilung an alle Verbrauchsstellen von einem zentralen Speicher aus. Die Lösung, den Warmwasserspeicher über die Heizungs­anlage zu erwärmen, ist wirtschaftlich und sauber. So liegen die Energiekosten, eines Gas-Brennwertkessel mit Speicher bei rund ¼ der Kosten eines Elektrospeichers. Eine zusätzlich installierte Solaranlage senkt die Energiekosten sogar auf 1/10. Strom rechnet sich also zur Warmwasserbereitung nicht.

In älteren Anlagen wird manchmal ein zentraler, direkt beheizter Warmwasserbereiter verwendet. Doch bei diesen Speichern sind die Wärmeverluste hoch. Zudem haben moderne Heizkessel auch im Sommer einen guten Wirkungsgrad, so dass eine Anbindung an die modernisierte Heizung sinnvoller ist. Weitere Handlungsspielräume gibt es, wenn der Standspeicher Anschlussmöglichkeiten für eine Solaranlage hat.


Energiespartipp:
Energiediagnose, jetzt durchführen!


Jeder Hauseigentümer kann durch effiziente Wärmedämmung, Wärmeschutzfenstern und Installation modernster Heiztechnik einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Energiediagnose verschafft Haus- und Wohnungseigentümern einen Überblick über den Energieverbrauch des Gebäudes und über sinnvolle Energiespar-Maßnahmen. Beim Hauskauf zeigt die Diagnose dem Käufer, was er renovieren muss, um Energie zu sparen.

Sie können entweder für 100 € Eigenanteil den Energie-Spar-Check vom Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg und dem baden-württembergischen Handwerkstag durchführen lassen, oder sich von der KliBA den kostenlosen Gebäude-Wärmepass erstellen lassen.

Die Energiediagnose umfasst eine Analyse des Ist-Zustandes von Außenwänden, Dach, Fenstern, Kellerdecke und Heizungsanlagen durch eine sorgfältige Datenaufnahme vor Ort. Durch geeignete EDV-Programme werden hieraus Sanierungsvorschläge benannt und die daraus resultierenden Energie- und CO2-Einsparungen berechnet. Die Sanierungsvorschläge werden unter Kosten-/Nutzenaspekten in einer Prioritätenliste geordnet und dem Gebäudebesitzer vom Energieberater genauer erklärt.

Wem der Wärmepass z.B. für geplante Sanierungsmaßnahmen nicht genügt, der kann eine detaillierte, von der Bundesregierung bezuschusste “Energiesparberatung vor Ort“ wahrnehmen. Genauere Informationen hierfür finden Sie bei uns oder im Internet unter der Adresse www.bafa.de.

Wenden Sie sich einfach an Ihre Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis (KliBA) gGmbH, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg, Telefon 06221/99875-0. E-Mail: info@kliba-heidelberg.de.


Energiespartipp:
Beim Sanieren auch an das Alter denken. Mehr Barriere-Freiheit ermöglicht ein längeres Wohnen zuhause


Immer mehr Menschen wollen auch im hohen Alter zu Hause wohnen. „Wer im mittleren Alter eine Sanierung in Angriff nimmt, sollte neben der Energieeinsparung, auch an einen altersgerechten Umbau denken“, rät Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KliBA. Es sei immer deutlich teurer, die Verbreiterung der Türdurchgänge oder den Abbau von Schwellen am Hauseingang erst zu ergreifen, wenn es notwendig werde. Plane man solche Umbauten früher, habe man länger einen höheren Wohnkomfort und profitiere bei einem Verkauf von besseren Chancen auf dem Immobilienmarkt. Die bauliche Anpassung wird von der KfW über einen Kredit von bis zu 50.000 Euro finanziell gefördert. Der effektive Jahreszins beträgt derzeit ein Prozent. Die gestiegene Lebenserwartung hat auch Auswirkungen auf die Wohnbedürfnisse: Treppenstufen, enge Türen und nicht angepasste Badezimmer für Personen mit eingeschränkter Mobilität können ein Leben in den eigenen vier Wänden unmöglich machen. Zwei Drittel der Befragten aber bevorzugen ein eigenständiges Leben in einer gewöhnlichen Wohnung oder im Haus. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes emnid bereits 2011.

Eine durchdachte Anpassung des Wohnraums kann hier den Lebensabend zuhause ermöglichen. Im Vorfeld einer Modernisierung sollten sich Hauseigentümer ein Gesamtkonzept aus Maßnahmen zur energetischen Sanierung und zum Abbau von Barrieren erstellen lassen, empfiehlt Dr. Klaus Keßler. „Viele Architekten sind auch als Energieberater tätig oder energetisch spezialisiert“, erklärt er weiter. Als erster Schritt in Richtung Barrierefreiheit empfehle sich eine Besichtigung des Gebäudes gemeinsam mit dem Architekten: Er begutachtet die Zugänge und prüft das ganze Haus auf Stolperfallen. Besonderes Augenmerk gilt den Schwellen, Innentreppen und nicht erreichbaren Griffen und Schaltern. Auch Innentüren, die oft zu schmal für einen Rollstuhl oder Gehhilfen sind, gehören dazu. Auf Basis dieser konkreten Situation schlägt der Planer ein Bündel von baulichen Maßnahmen sowie eine geeignete Anpassung des Inventars vor und benennt dafür die jeweiligen Kosten. Ob und was davon umgesetzt wird, entscheidet der Bauherr nach gründlicher Beratung mit den Experten.


Energiespartipp:
Strom sparen beim Leben im Grünen


Die Freizeit rund um Gartenhaus, Balkon und Terrasse lassen wir uns einiges kosten: Jedes Jahr werden Gartenleuchten, Heizstrahler oder Pools gekauft und für Geräte mehrere Milliarden Euro ausgeben. Wer dabei Klima und Stromrechnung schonen will, sollte einiges beachten.

Außen besser nicht heizen
An windigen Tagen und kühlen Abenden bleiben Jacke und Wolldecke erste Wahl. Heizpilze und Wärmestrahler kommen zwar immer mehr in Mode, aus energetischer Sicht sind sie aber kaum zu empfehlen. Die mit Gas betriebenen Heizpilze emittieren viel umweltschädliches CO2 und elektrische Geräte sind echte Stromfresser. Wer trotzdem nicht auf künstliche Wärme verzichten möchte, sollte Infrarotstrahler wählen. Als Energiequelle für Infrarotstrahler wird brennbares Gas oder elektrischer Strom verwendet. Sie haben den Vorteil, dass sie hauptsächlich die "beleuchteten" Stellen erwärmen, statt Energie sehr breit zu streuen. Aber: Energiesparer sind auch diese Geräte nicht. Die Strahler müssen wetterfest sein und fachmännisch montiert werden. Empfehlenswert sind Geräte, die sich nach einer bestimmten Brenndauer selbst ausschalten, alternativ gibt es Zeitschaltuhren für den Gebrauch im Freien.

Geeignete Stromquellen wählen
Immer mehr Geräte und Deko-Artikel laufen mit Sonnenkraft. Ob Lichter, Teichpumpen, Wasserspiele für Balkon oder Garten: Man kann sie dann getrost im Dauerbetrieb verwenden. Allerdings sind Akkus und Solarzellen am Ende der Lebensdauer fachgerecht zu entsorgen. Batterien gehören in die Sammelbox im Supermarkt, Altgeräte auf den Recyclinghof.

Wichtig ist, beim Kauf auf die Leistung zu achten. So gibt es Solarlampen in vielen Ausführungen für kleines Geld. Die meisten eignen sich gut zur Hintergrundbeleuchtung oder Markierung von Wegen. Zum Lesen auf der Terrasse oder Arbeiten im Gartenhaus bietet der Handel sogenannte "Insellösungen" an, wie sie auch Camper nutzen. Dabei werden Solarpannele mit einem Ladestromregler und einem Solarakku kombiniert, der einer Autobatterie ähnelt. Die tagsüber gespeicherte Energie kann abends Geräte mit 12 bis 14 Volt Gleichspannung betreiben – zum Beispiel LED-Lampen, spezielle Radios oder Fernsehgeräte.

Gerätebedarf prüfen
Gerade in kleinen Gärten können Energiebewusste auf viele Kabel verzichten. So tut es manchmal schon der gute, alte Handrasenmäher statt des Elektromodells oder Benziners. Dadurch kommt man in Bewegung und stört keine Nachbarn. Verzichten sollten Gartenfreunde auch auf Laubbläser oder -sauger. Die meisten sind laut und ineffektiv. Gesünder und Strom sparender ist es, zum Rechen zu greifen. Wer die immer neuen Elektrospielzeuge im Grunde nicht braucht, sich aber ab und an eine schicke Maschine oder ein Profi-Gerät gönnen will: Im Handel gibt es viele auch zur Miete statt zum Kauf. Oder man teilt sie sich mit Nachbarn und Freunden.


Energiespartipp:
Ein Tag für das Klima


Gutes Klima schaffen ist gar nicht schwer. Neben der energieeffizienten Sanierung des Eigenheims lässt sich auch im Alltag viel für den Klimaschutz tun. Wie wäre es mit einem Klimaschutztag die Woche? So könnte der Tag mit einer Dusche beginnen, die 5 Minuten kürzer ist als sonst. Danach lockt das Frühstück mit Bio-Butter und Bio-Brot, mit Müsli aus der regionalen Mühle und saisonalem Obst vom Markt. Das Wasser für den Tee aus einheimischen Kräutern wird im Wasserkocher portionsgenau und daher energieeffizient erhitzt. Wer lieber Kaffee mag, trinkt ihn heute aus biologischem Anbau und fair gehandelt.

Bevor der Gang zur Arbeit ruft, werden bei einem kurzen Rundgang durch die Wohnung alle Stand-by-Verbraucher ausgeschaltet: Kaffeemaschine, Fernseher, Radio und Co. verraten den heimlichen Stromverbrauch oft durch verräterisch leuchtende rote Lämpchen. Andere müssen erst durch einen Stromspargerät entlarvt werden. Das lässt sich bei der KliBA kostenlos ausleihen.

Der Aufzug bleibt links liegen: Die Treppe wird genutzt. Auch das Auto macht heute Urlaub, stattdessen werden die paar Kilometer zur Arbeit hin und zurück geradelt.

Die nächste Besprechung steht an, doch vorher druckt der Klimaschützer nur wirklich wichtige Dokumente aus, schaltet noch schnell das Licht am Arbeitsplatz aus und den Bildschirm ab. Der Computer ist ohnehin so eingestellt, dass er nach einigen Minuten in den Stand-by-Modus wechselt.

Ein klimafreundliches Mittagessen ist der Saison angepasst. Vegetarische Krautwickel im Winter sind besser als Rinderbraten mit Rotkohl im Sommer. Und wieder zu Hause? Wer Kinder hat, bringt diese mit dem Rad von A nach B, spielt mit ihnen lieber Karten, als Computer, lässt sie ein Buch anschauen statt Fernsehen und bastelt mit ihnen Solarspielzeug als zu batteriebetriebene Spielsachen zu greifen.

Abends gibt es Nudeln. Das Wasser wird im Wasserkocher schneller erhitzt und in den Kochtopf umgefüllt. Nudeln rein, Deckel drauf und nach 5 Minuten lässt sich der Herd schon wieder ausschalten, denn die Resthitze reicht, um die Nudeln al dente zu genießen. Heute bleibt der Fernseher aus, dafür sorgt ein Krimi aus der Bücherei für Zerstreuung.

Und bevor der Klimaschutztag zu Ende geht, wird das Handy-Ladegerät aus der Steckdose genommen. Auf diese Weise hat der Klimaschutztag nur über das Nutzerverhalten rund vier Kilogramm CO2 vermieden, so viel wie ein Auto auf der Strecke Heidelberg-Weinheim an CO2 ausstößt.


Energiespartipp:
Stromsparen mit der KliBA


Energiesparlampen sparen Energie und Geld. Manche Verbraucher scheuen den Kauf einer solchen Lampe, weil sie vielleicht nicht in die Leuchte zu Hause passt, die Form oder das „kalte“ Licht nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Doch mittlerweile gibt es Energiesparlampen nicht nur im „Glühbirnen“-Look oder in Kerzenform, sonder auch in verschiedenen Lichtfarben. Die KliBA bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich die verschiedensten aktuellen Modelle von Energiesparlampen kostenlos anzusehen. Auch gibt es kostenlose Stromverbrauchsmessgeräte zum Ausleihen. Damit können Stromdetektive die größten Stromfresser und heimliche Verbraucher (Geräte im Stand-by-Betrieb) ermitteln, denn die Zahl der Geräte, die unbeachtet „nebenher“ laufen, wächst. Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes hat für die privaten Haushalte Leerlaufverluste von 14 Milliarden Kilowattstunden (kWh) pro Jahr ermittelt. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 9 Millionen Menschen, oder der durchschnittlichen Jahresproduktion der drei ältesten deutschen Atomkraftwerke. Die Kosten pro Haushalt für unnötigen Stromverbrauch liegen bei 80 Euro bis 100 Euro pro Jahr.

Sind die Stromfresser ganz aus? Die betroffenen Geräte sind erst dann wirklich aus, wenn der Stecker gezogen ist oder eine abschaltbare Steckerleiste den Strom abstellt. Dauerhaft und komfortabel regeln "Power-Safer" und "Intelligente Steckerleiste" die Verbräuche schlechter Geräte auf einen Idealwert herunter.


Energiespartipp:
Heizen mit Köpfchen gegen hohe Preise (2. Teil)


Tipps der KliBA für die Heizperiode
Über zwei Drittel der Heizenergie lassen sich durch eine bessere Wärmedämmung der Außenwände, des Dachbodens und des Kellers sowie durch Wärmeschutzverglasung sparen. Solche Sanierungsarbeiten sollten Fachfirmen vornehmen.

Wärmelöcher stopfen
Die Hauswände sind hinter den Heizkörpern oft dünn. Diese Wärmebrücken lassen sich nachträglich isolieren - möglichst mit Wärmedämmmaterialien. Zur Not hilft bei Platzmangel auch dünne Aluminium-Dämmfolie.

Rohrleitungen dämmen
Rohrleitungen für das warme Heizungswasser gut dämmen. Das Dämmmaterial sollte so dick wie der Rohrdurchmesser sein.

Heizung regelmäßig warten und entlüften
Richtig heizen will gelernt sein. Folgendes gibt es dabei zu beachten:
- regelmäßige die Heizanlage durch einen Fachmann überprüfen lassen - am besten zu Beginn der Heizperiode,
- Heizkörper in ungenutzten Räumen herunterregeln,
-Temperaturabsenkung während der Nacht richtig einstellen,
- den wasserseitigen Druck im Heizsystem optimieren,
- Warmwassertemperatur maximal 60 Grad,
- Heizventile nicht mit Gardinen verdecken,
- Heizkörper nicht mit Möbeln verstellen,
- Heizung regelmäßig entlüften.

Erst bauliche Veränderungen senken den Energiebedarf und die Heizkosten dauerhaft. So sind moderne Heizanlagen effizienter als alte "Heizölsäufer". Sind Heizungsanlagen älter als fünfzehn Jahre, lohnt sich der Austausch mit einer modernen Anlage in jeden Fall.


Energiespartipp:
Heizen mit Köpfchen gegen hohe Preise (1. Teil)


Tipps der KliBA für die Heizperiode
Wer clever heizt, kann ohne zu frieren viel Energie und Geld sparen. Die Sparpotenziale sind erheblich: Rund 80 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie werden zum Heizen benötigt. Und das, obwohl in Deutschlands Haushalten doppelt so viel Heizenergie verbraucht wird, als nach dem heutigen Standard nötig wäre. Dagegen lässt sich etwas unternehmen.

Richtig abdrehen: Räume nur bei Bedarf heizen
Durch einen gezielten Griff am Heizthermostat lässt sich sozusagen im Handumdrehen viel Energie und Geld sparen: Bei Abwesenheiten von ein bis zwei Tagen genügen 15 Grad, bei längerem Fernbleiben reichen 12 Grad im Haus.

Jedes Grad zählt: Räume nicht überheizen
Überhitzte Räume verbrauchen unnötig Energie und erhöhen die Erkältungsgefahr. Unterschiedlich temperierte Räume stimulieren hingegen das Immunsystem: Wohn- und Arbeitsräume können etwas wärmer, Schlafräume dagegen kühler sein. Faustregel: Jedes Grad Raumtemperatur weniger mindert die Heizkosten um etwa sechs Prozent.

Kurz und gründlich lüften
Wer sein Fenster im „Dauerkipp“ hat und dabei die Heizung auf vollen Touren laufen lässt, heizt das Geld zum Fenster hinaus. Besser ist es, mehrmals täglich maximal zehn Minuten gründlich zu lüften und die Fenster dann wieder zu schließen. Um "heimliches" Dauerlüften zu vermeiden, sollten Fenster dicht sein und nachts Rollläden, Fensterläden und Vorhänge geschlossen werden.


Energiespartipp:
Energie und Kosten sparen beim eigenen Haus


Bei der Gebäudesanierung lassen sich Energiesparmaßnahmen mit anstehenden Sanierungsvorhaben sinnvoll und kostengünstig verbinden. Vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern aus den 50er und 60er Jahren stehen heute Komplettsanierungen an. Dadurch lassen sich bis zu 70 Prozent der Heizenergie sparen.

Einfach selbst testen!

Bestimmt wissen Autobesitzer, wie viel Liter Benzin das eigene Fahrzeug pro 100 km schluckt. Aber wissen Sie, wie viel Energie die heimische Heizung pro m² Wohnfläche verbraucht? Es ist gar nicht schwer, diesen Kennwert für das Wohnhaus oder die Wohnung zu bestimmen. Einfach in der unten abgebildeten Grafik die Wohnfläche (links, im Beispiel 100 m²) mit dem Wert des jährlichen Energieverbrauchs (rechts, im Beispiel 25.000 kWh bzw. 2.500 l Heizöl, 2.500 m³ Gas oder 5.000 kg Holzpellets) verbinden, und schon lässt sich der individuelle Kennwert in der Mitte ablesen.

Verbauchskennwerttabelle

Bewertung des Verbrauchskennwerts

(+) Liegt der Verbrauch unter 75 kWh/m2a können Bewohner zufrieden sein.

(+) 75 – 150 kWh/m2a: Vermutlich wurden am Haus bereits Energiesparmaßnahmen durchgeführt. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, den Heizenergieverbrauch zu senken. Der KliBA-Wärmepass kann dabei helfen.

(–) Mehr als 150 kWh/m2a: Der Verbrauch kann erheblich verbessert werden. Eigentümer können sich einfach kostenlos einen Wärmepass ausstellen und von den Mitarbeitern der KliBA beraten lassen.


Energiespartipp:
Intelligent heizen mit Holz


In der Übergangszeit sind Holzofen und Kamin beliebt. Schnell ist die gute Stube eingeheizt. Das Knistern des Holzes und der Feuerschein versöhnen mit den grauen Herbsttagen.

Der richtige Ofen: Wer in diesem Herbst darüber nachdenkt, einen neuen Ofen zu kaufen, sollte sich gut informieren. Da bei den kleinen und mittleren Feuerungsanlagen der Ausstoß von Kohlenmonoxid, Stickstoffoxiden und Feinstäuben stieg, hat der Gesetzgeber hierauf reagiert und im Jahr 2010 für die Feststofffeuerung neue Grenzwerte festgelegt. Diese werden ab 2015 noch einmal verschärft. Deshalb kommt es auf die Dimensionierung an: Nur bei voller Leistung hat der Ofen sein optimales Ausbrand- und Emissionsverhalten, und er sollte so bemessen sein, dass das Zimmer nicht überheizt wird. Eine Drosselung der Luftzufuhr würde dagegen zu einer schlechten Verbrennung und zu deutlich mehr Emissionen führen.

Holzauswahl und Lagerung: Wichtige Voraussetzung für ein ungetrübtes Heizvergnügen ist Holz, das ausreichend und richtig gelagert wurde. Lufttrockenes Holz mit einer Restfeuchte von 15 bis 18 Prozent hat einen etwa doppelt so hohen Heizwert wie frisch geschlagenes, feuchtes Holz aus dem Wald. Der Ofen wird dadurch wärmer, weniger Brennstoff wird benötigt und weniger Schadstoffe werden emittiert. Je nach Holzart muss Brennholz ein bis zwei Jahre gelagert werden. Der ideale Holzlagerplatz ist sonnig, luftig und geschützt vor Regen und Schnee. Optimal sind Holzlege oder eine Gitterbox, Keller dagegen sind nur bedingt geeignet.

Nicht alles, was brennbar erscheint, darf verheizt werden: Holz, das mit Holzschutzmitteln oder Lack behandelt wurde, setzt hochgiftige Stoffe wie Schwermetalle, Dioxine und Furane frei. Das sowie die Verbrennung vom PVC-haltigen Kunststoff ist verboten. Der Gesetzgeber hat im Brennstoffkatalog festgelegt, was in einem Ofen verbrannt werden darf. Außerdem sollte geprüft werden, welche Brennstoffe der Hersteller der Feuerungsanlage in der Bedienungsanleitung als geeignet auflistet.

Richtig anfeuern: Wichtig ist beim Nachlegen nur die vom Hersteller des Ofens angegebene Holzmenge auf die Grundglut zu geben. Günstige Verbrennungsbedingungen ergeben sich, wenn der Ofen etwa zu einem Drittel bis zur Hälfte gefüllt ist. Zu wenig Sauerstoff kann zur Bildung von giftigem Schwelgas oder Kohlenmonoxid führen. Ein solcher Schwelbrand belastet die Umwelt und ist unwirtschaftlich, da mehr Holz benötigt wird. Außerdem kann die Feuerungsanlage versotten, d.h. dass Wasser, Teer und Säuren die Mantelsteine des Kamins bzw. des Ofens durchdringen, was an braunen Flecken und unangenehmen Gerüchen zu erkennen ist. Eine gute Verbrennung erkennt man daran, dass das Holz mit langer, hellgelber Flamme abbrennt, eine feine, weiße Asche entsteht und die Abgasfahne über Ihre Dach nicht oder kaum sichtbar ist.

Mehr Informationen über Heizen mit Holz s. unter http:// www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223547


Energiespartipp:
Mit LED-Lichterketten über 25 Euro Stromkosten sparen


Zur Advents- und Weihnachtszeit kommen in Vorgärten, auf Balkonen und in Wohnzimmern wieder zahlreiche Lichterketten und Lichtschläuche zum Einsatz. Dabei gilt es, die Kosten für den Lichterschmuck nicht aus den Augen zu verlieren: Bereits zwei knapp zehn Meter lange 150-Watt Lichtschläuche verursachen im Zeitraum von sechs Wochen Stromkosten von rund 54 Euro, vorausgesetzt sie brennen täglich 16 Stunden. Wer stattdessen Lichtschläuche mit LED verwendet, spart im gleichen Zeitraum über 90 Prozent dieser Kosten.

Neben dem Stromspareffekt weisen die LEDs (Licht emittierende Dioden) einen weiteren Vorteil auf: Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden halten sie rund 20-mal länger als normale Glühlämpchen.

LED-Ketten können in der Anschaffung zwar teurer sein, die Mehrkosten amortisieren sich aber aufgrund ihrer enormen Effizienz sehr schnell. Beim Kauf sollten Verbraucher sehr genau die Angaben zur Leistungsaufnahme der Lichterketten prüfen.



Energiespartipp:
Wanddämmung


Aufgrund des hohen Flächenanteils verursachen Außenwände im Durchschnitt über 30 % der Energieverluste eines Hauses. Konsequente Energieeinsparung beinhaltet also eine optimale Außenwanddämmung. Dies ist sicherlich die effektivste und unproblematischste Art, den Wärmeschutz weitgehend wärmebrückenfrei zu verbessern. Der wärmedämmende „Mantel“ schützt die tragenden Außenwände zusätzlich vor extremer Beanspruchung durch Wind und Wetter.

Wenn Wände neu verputzt oder verkleidet werden sollen, verpflichtet die Energieeinsparverordnung Hauseigentümer meist auch zu einer Dämmung. Das Wärmedämm-Verbundsystem, auch Thermohaut genannt, ist die wohl kostengünstigste Variante, erfordert aber viel Erfahrung. Bei falscher Ausführung treten schnell Wärmebrücken und Risse auf, oder die Dämmung fällt komplett von der Wand. Alternativ bieten sich hinterlüftete Vorsatzschalen und Wärmedämmungen bzw. zweischalige Mauerwerke mit Kerndämmung an. Diese sind jedoch teurer und aufwendiger.

An Gebäuden mit erhaltenswertem Sichtmauerwerk, Fachwerk oder strukturierten Fassaden ist oft aus Denkmalschutzgründen keine Außendämmung möglich. Hier ist eine Innenwanddämmung die Lösung. Vorsicht: Bei einer Innendämmung liegt das Gelingen im Detail. Nur eine lückenlose Dämmung mit fugenlos verlegter Dampfsperre oder der Einsatz von kapillaraktiven Dämmstoffen mit feuchteregulierenden Eigenschaften gewährleisten die einwandfreie und schimmelfreie Funktion einer Innendämmung. Auch die Wand- und Deckenanschlüsse müssen genau geplant und fachgerecht ausgeführt werden. Außenwände mit Installationsleitungen müssen von außen gedämmt werden, sonst frieren die Rohre ein!


Energiespartipp:
Energiesparender Heizkessel und alte Heizkörper – geht das?


Heizkörper kompensieren die Wärmeverluste eines Raumes. Die Heizleistung eines Heizkörpers sollte so bemessen sein, dass der Wärmeverlust des Raumes gerade gedeckt wird. Früher wurden die Heizflächen oftmals "zur Sicherheit" überdimensioniert. Darin liegt heute die Chance: So kann ein alter, noch korrosionsfreier Heizkörper nach einem Kesselaustausch und bei deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen weiter verwendet werden.

Selbst nachdem ein Gebäude neue Fenster und eine Dach- und Außenwanddämmung erhalten hat, können alte Heizkörper im Einsatz bleiben. Die Vorlauftemperatur wird mithilfe der Kesselsteuerung weiter reduziert. Grundlage dafür sollten Wärmebedarfsberechnungen und die richtigen Bemessungsfaktoren für die Heizkörper sein.

Wenn bauliche Eingriffe oder Korrosionserscheinungen zum Ersatz einzelner Heizkörper zwingen, sollte dem neuen Heizkörper der gleiche Bemessungsfaktor zugrunde gelegt werden wie dem alten, sonst können Regelungsprobleme auftreten.

Bei modernen Brennwertkesseln mit niedrigen Heizkreistemperaturen machen spezielle Techniken die zusätzlichen Energiereserven der Energieträger nutzbar. Dabei ist eine möglichst niedrige Rücklauftemperatur des Heizkreises entscheidend, die 55°C (Gaskessel) bzw. 45°C (Ölkessel) möglichst ganzjährig nicht überschreiten sollte. Bei höheren Temperaturen kann der Brennwerteffekt nur noch teilweise oder überhaupt nicht mehr eintreten, womit der Zusatznutzen entfällt.


Energiespartipp:
Wände atmen nicht


Ungedämmte Außenwände aus Mauersteinen werden oft als „atmend“ bezeichnet. Ihnen wird angedichtet, sie könnten Feuchte- und Schimmelschäden vermeiden und ein gutes Innenraumklima sicherstellen. Dabei ist mit dem Begriff „atmende Wände“ nicht der direkte Luftaustausch durch die Wand hindurch gemeint, sondern die Diffusion des Wasserdampfes durch das Mauerwerk. Über diesen Weg werden gerade mal 2 % der Raumfeuchtigkeit abgegeben. Die restlichen 98 % werden durch regelmäßiges Lüften nach draußen befördert. Die Wände selbst müssen aber luftundurchlässig sein, um Behaglichkeit zu schaffen und Energie zu sparen.

Feuchtigkeit in Bauteilen ist jedoch kritisch und kann großen Schaden anrichten, besonders in schlecht gedämmten Gebäuden. Ähnlich wie bei der alten Einscheibenverglasung, an der Tauwasser herunter läuft, entsteht diese Kondensation im Winter an der Innenseite oder im Inneren von Bauteilen. Eine Außendämmung schafft Abhilfe: Sie erhöht die Temperatur im Wandquerschnitt und verhindert Tauwasserausfall. Die Wärmedämmstoffe sind in der Regel diffusionsoffene, d.h. für Feuchtigkeit durchlässige Baustoffe.

Niedrigenergiehäuser und nachträglich gut gedämmte Altbauten verhindern Bauschäden, haben eine hohe Wohnbehaglichkeit und verbinden dies mit Energieeinsparung und Umweltentlastung. Demgegenüber findet man in der schlecht gedämmten Bausubstanz mit "atmenden Wänden“ häufig Mängel.


Energiespartipp:
Die Sonne "anzapfen" durch Solaranlagen


Die Sonne ist ein unerschöpflicher und schadstofffreier Energielieferant. Acht Minuten Sonnenschein liefern der Menschheit theoretisch ein Jahr Energie. Praktisch lässt sich diese gewaltige Kraft durch Solar- und Photovoltaikanlagen nutzen.

Das Grundprinzip der thermischen Solaranlagen ist simpel: Jeder weiß, dass sich Wasser in einem dunklen Gartenschlauch bei Sonnenschein stärker erwärmt, als in einem hellen. Diesen Effekt macht sich die Solarthermie zunutze: Auf dem Hausdach werden Solarkollektoren installiert, die von ungiftigem Wasser-Frostschutzgemisch durchströmt werden. Dieses Wärmeträgermedium gibt die aufgenommene Wärme an einen Solarspeicher ab, der meist im Keller bei der Heizungsanlage steht.

Private Haushalte nutzen die Sonne am effektivsten mit der solaren Warmwasserbereitung. Das Erneuerbare-Wärmegesetz schreibt in Baden-Württemberg vor, dass Altbauten zehn Prozent ihres Wärmeenergiebedarfs durch regenerative Energien (z.B. durch Solarenergie) decken müssen, sobald wesentliche Komponenten einer zentralen Heizungsanlage ausgetauscht werden. Dies ist der Fall, wenn z.B. der Heizkessel ausgetauscht wird. Im Neubau ist die Nutzung erneuerbarer Energien mit 15 Prozent festgeschrieben.

Die Solarkollektoren können 50-65 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs decken, wodurch eine 4-köpfige Familie je nach Alter der Heizungsanlage eine Energiemenge von 2.400-4.000 kWh pro Jahr einsparen kann. Dabei vermindert jeder eingesetzte Quadratmeter Sonnenkollektor die CO2-Belastung der Atmosphäre wie eine 260 m2 großes Stück gesunder Mischwald.

Die Anlagen werden so ausgelegt, dass Warmwasser außerhalb der Heizperiode, in der Regel von Mai bis September, nahezu vollständig durch die Sonne erwärmt wird. Reicht die Sonneneinstrahlung nicht, wird die Heizung automatisch zugeschaltet, so dass immer warmes Wasser zur Verfügung steht.

Für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung gibt es zuverlässig arbeitende Anlagenpakete zu einemguten Preis-/Leistungsverhältnis. Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Anlage leicht zu überwachen ist.


Energiespartipp:
Behaglich Wohnen durch Wärmeschutz


Behaglich fühlt sich, wer drinnen weder schwitzt noch friert. Neben der Temperatur tragen Luftgeschwindigkeit, relative Luftfeuchtigkeit, Staubgehalt, Kohlendioxidkonzentration, Aktivität und Bekleidung des Menschen zur Behaglichkeit in Innenräumen bei. Manchmal gleichen sich unterschiedliche Parameter aus. So kann eine höhere Lufttemperatur eine zu niedrige Oberflächentemperatur kompensieren.

Behaglichkeit = Energie sparen
Ein Raum ist behaglich, wenn die mittlere Temperatur der Raumumschließungsflächen maximal 3 Grad unter der Raumlufttemperatur liegt. Bei nicht gedämmten Altbauten ist das oft nicht der Fall. Dort wird Behaglichkeit durch vermehrtes Heizen teuer erkauft. Trotzdem wird es nicht völlig behaglich, denn nicht gedämmten Umschließungsflächen entziehen dem Körper Wärme.

Behaglichkeit = Geld sparen
Wird die Raumtemperatur um ein Grad erhöht, steigt der Heizenergieverbrauch um 6%. In gut gedämmten Häusern liegt die Raumlufttemperatur bei ca. 19°C. Im Vergleich zu schlecht gedämmten Gebäuden lässt sich so viel Energie sparen.

Behaglichkeit = Gesundheit
Achtung bei dunklen Flecken an der Wand: Feuchtigkeit bindet hier Staub - ein guter Nährboden für Schimmelpilze, die unter anderem Allergien auslösen können. Die hohe Feuchte stammt aus der Luft und kondensiert z.B. an ungedämmten Ecken. Mit einer fachmännisch angebrachten, richtig dimensionierten Wärmedämmung passiert das nicht.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Jürgen Jourdan ist regelmäßig für Sie im Rathaus vor Ort – natürlich kostenfrei und unverbindlich.


Energiespartipp:
Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an!


Bei der KliBA können Sie kostenlos Strommessgeräte ausleihen. Das Messgerät kann die heimlichen „Stromfresser“ entlarven. Es zeigt – zwischen Steckdose und dem zu untersuchendem Gerät gesteckt – den Stromverbrauch eines Elektrogerätes an. Damit lässt sich auch der Stromverbrauch durch Leerläufe beziehungsweise den Stand-by-Modus erkennen und verringern.


Energiespartipp:
Wärmeschutz im Altbau - Es gibt viel zu tun


Planen Sie Sanierungsmaßnahmen an Ihrem Haus? Dann denken Sie daran, die Gelegenheit zu einer Verbesserung des Wärmeschutzes und der Haustechnik zu nutzen. Eine Rundum-Isolierung fürs Haus spendet mehr als Wärme: Wenn ein Wohnhaus nachträglich gedämmt wird, bekommt es eine neue Fassade und meistens auch neue Fenster oder ein neues Dach. Dies kann ein unauffälliges Wohnhaus zu einem echten Schmuckstück machen und die Mehrkosten sind überschaubar.

Nachträglich gedämmte Wohngebäude bieten gute Einsparpotentiale, denn private Haushalte verbrauchen mehr Endenergie als Industrie und Verkehr. Von dieser Energie entfallen 77% auf die Raumheizung und ca. 16% auf die Warmwasserbereitung. Durch eine Dämmung steigt nicht nur der Wert der Immobilie, sondern auch Wohnkomfort und Lebensqualität, wie z.B. durch behagliches Innenraum-Klima. Die Heizkosten können - nicht nur für das Sparschwein – oft bis zu 80% gesenkt werden: Rund 90% aller bestehenden Gebäude stammen aus den Jahren vor 1984 und fallen energetisch entsprechend schlecht aus.

Wie viel Energie „schluckt“ das eigene Haus?

Um das Eigenheim energetisch zu optimieren, wird zuerst der Ist-Zustand des Gebäudes analysiert. Hierfür existieren in der Gebäudetypologie für den Rhein-Neckar-Kreis Tabellen und einfache Berechnungen, die eine erste grobe Abschätzung des jeweiligen Gebäudeenergieverbrauchs zulassen.

Eine genauere und kostenlose Abschätzung bietet Spechbach über die KliBA mit dem Gebäude-Wärmepass an. Dort erhält das Haus nicht nur eine „Schulnote“ für den momentanen Energieverbrauch, sondern Eigenheimbesitzer erhalten darin ökologisch und ökonomisch sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und erfahren wie viel Energie und Energiekosten sie damit einsparen können. Alles was Interessierte tun müssen: Einen Fragebogen mit den einigen Gebäudekenndaten ausfüllen und an die KliBA zurücksenden.


Energiespartipp:
Countdown für Nachtspeicherheizungen


In den 50er und 60er Jahren gab es staatliche Zuschüsse für die Anschaffung der damals modernen Nachspeicherheizung. Doch in einem halben Jahrhundert hat sich vieles verändert. Vor allem in Sachen Umweltverträglichkeit ist die Nachtspeicherheizung in die Jahre gekommen. Deshalb fordert die Energiesparverordnung, dass diese Geräte bis 2020 verschwinden sollen.

Elektroöfen brauchen keine eigenen Heizkreisläufe oder Schornsteine - ein Stromanschluss reicht aus. Fernab von Gas und Fernwärme brachten so die Nachtspeicheröfen vor allem in ländlichen Gebieten Wärme ins Haus. 1,4 Millionen Haushalte heizen noch heute mit Strom. Früher gab es hierfür günstige Nachttarife. Diese sind heute vielerorts abgeschafft oder deutlich teurer. Zahlten Hausbesitzer oder Mieter einst 3 Cent pro Kilowattstunde, sind es heute rund 18 Cent pro Kilowattstunde. Der Gesetzgeber hat in der Energieeinsparverordnung 2009 festgelegt, dass Elektroöfen, die vor dem 1. Januar 1990 in Betrieb gegangen sind, bis zum 31. Dezember 2019 nicht mehr betrieben werden dürfen, zumindest in Häusern mit mehr als fünf Wohneinheiten. Eigentümer oder Vermieter mit entsprechend kleineren Wohngebäuden können der Verordnung gelassen entgegen sehen – von hohen Stromkosten und der Asbest-Belastungen einmal abgesehen. Letztere ist vor allem bei Nachtspeicheröfen aus dem Jahre 1975 oder älter ein Problem. Deshalb ist eine fachgerechte Entsorgung wichtig.

Der Aufwand lohnt sich. Eigentümer profitieren von einer Heizungserneuerung durch sinkende Heizkosten und größeren Wohnkomfort, Vermieter von einer höheren Attraktivität des sanierten Mietobjektes. Entstehenden Umbaukosten können bei Mietobjekten als Instandsetzungsaufwendungen absetzt werden.


Energiespartipp:
Das EU-Label zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs


Ein langes Wort mit großer Reichweite: das Energieverbrauchkennzeichnungsgesetz. Es schreibt bereits seit über 10 Jahren vor, dass energieverbrauchsrelevante Produkte mit einem EU-Label ausgezeichnet werden müssen. Dieses Label gibt Auskunft darüber, wie energieeffizient ein Gerät ist; u.a. müssen der Strom- und Wasserverbrauch angegeben werden, was den Vergleich der Geräte untereinander, auch ohne technisches Hintergrundwissen ermöglicht.

Seit März 2012 wurde das europaweit einheitliche Label auf weitere Produkte ausgedehnt. Hierzu gehören außer den bisherigen Haushaltsgeräten auch Konsumgüter wie Fernsehgeräte, Lampen und Leuchten, und neuerdings auch gewerbliche Produkte wie Heizungspumpen.

Jedes in Verkaufsräumen ausgestellte Gerät muss mit dem jeweiligen EU-Label ausgezeich-net sein. Auch Versand- oder Internethändler müssen sicher stellen, dass der Käufer das Energieetikett vor Vertragsabschluss einsehen kann. Ist das nicht der Fall, droht dem Händler ein Bußgeld.

Das EU-Label unterteilt die Geräte in Energie-Effizienzklassen von A+++ bis D bzw. G mit farbigen Pfeilen. Geräte der Klasse A mit grünem Pfeil sind sparsam, während Geräte mit roter Kennzeichnung sehr viel Energie verbrauchen.

Dennoch ist Aufmerksamkeit gefordert. In der oberen A-Klasse kann der Stromverbrauch verschiedener Geräte sehr unterschiedlich ausfallen. 2011 wurde die A-Klasse mit den Bezeichnungen A+ bis A+++ „nachgerüstet“. Den feinen Unterschied macht das Beispiel einer Waschmaschine der Energie-Effizienzklasse A mit einem Jahresstromverbrauch von 300 kWh deutlich:

Energie-Effizienzklasse......A........A+.......A++.......A+++
Jahres-Stromverbrauch......300 kWh...261 kWh...228 kWh....204 kWh
Einsparung...................x........13 %......24 %.......32 %

Eine Übersicht über besonders sparsame Haushaltsgeräte finden Sie auch auf unserer homepage www.kliba-heidelberg.de unter der Rubrik Energiesparen.


Energiespartipp:
Eine Minikonserve voll Energie


Batterien sind praktisch. Sie machen unabhängig von Kabeln und Steckdosen. Doch dieser Vorteil lässt sich nur mit großen Nachteilen erkaufen: Die Herstellung von Batterien verbraucht zwischen 40 und 500-mal so viel Energie, als bei der Nutzung später zur Verfügung steht. Deshalb sind Batterien etwas 300-mal so teuer wie Strom aus der Steckdose. Die Herstellung verschlingt viele wertvolle Rohstoffe, die aufwendig wieder recycelt werden müssen. Darüber hinaus erhalten einige Batterie-Typen nach wie vor giftige Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Kadmium oder andere umweltgefährliche Stoffe wie zum Beispiel Mangan, Kalilauge oder auch Schwefelsäure.

Wer auf die mobilen Energiebündel nicht verzichten möchte, sollte beim Kauf vor allem Zink-Kohle-Batterien meiden. Diese Batterien enthalten nach einer Studie des Umweltbundes-amtes erheblich mehr Schwermetalle als Alkali-Mangan-Batterien und haben zudem eine geringe Energiedichte. Achten sie außerdem beim Kauf von Knopfzellen auf quecksilberfreie Produkte.

Die bessere Wahl sind die weitaus umweltfreundlicheren wiederaufladbaren Batterien. Diese sogenannte Akkumulatoren, kurz Akkus, sind zwar teurer als herkömmliche Batterien, lassen sich aber bis zu tausend Mal wieder aufladen. . Über die Zeit macht sich die Investition bezahlt, denn Aufladen ist günstiger als Neukaufen. Gerade bei Geräten, die häufig genutzt werde wie mp3-Player und Fotoapparate sollte man zu Akkus greifen. Es stehen unter anderem Nickel-Metallhydrid-Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus zur Verfügung. Entscheidend für eine lange Lebensdauer sind ein passendes Ladegerät und die richtige Handhabung.

Altbatterien und ausgediente Akkus müssen getrennt vom Hausmüll entsorgt werden. Hierfür gibt es speziell ausgewiesene Sammelbehälter, die überall dort stehen, wo es Batterien zu kaufen gibt.

Der sparsamste und umweltfreundlichste Umgang ist, auf Batterien und Akkus ganz zu verzichten. Fragen Sie sich deshalb selbst, ob Sie die entsprechenden Geräte unbedingt brauchen oder wenigstens bewusster einsetzen können. Achten sie beim Kauf auf das Umweltzeichen Blauer Engel. Es kennzeichnet beispielsweise besondere Produkte, die ohne Batterien funktionieren.


Energiespartipp:
Kochen auf Sparflamme


Kühlen, spülen, kochen, backen, das alles benötigt Strom. Hinzu kommen die unzähligen kleinen elektrischen Küchenhelfer, welche zusammen mit Kühltruhe, Geschirrspüler und Co. die Küche zum energieintensivsten Raum im Haus werden lassen. Mit kleinen Tricks lässt sich der Herd energieeffizienter nutzen.

- Deckel drauf. Mit geschlossenem Deckel garen Speisen einfach schneller, vor allem Karotten und Kartoffeln lassen sich dann auch mit deutlich weniger Wasser im Dampf garen.
- Benutzen Sie heißes Wasser aus dem Wasserhahn. So wird weniger Energie zum Aufkochen benötigt.
- Mit Dampf und Druck. Schnellkochtöpfe sparen bis zur Hälfte der Energie - und das Essen steht schneller auf dem Tisch.
- Gas statt Strom. Wer die Wahl hat, sollte auf einen Gasherd umsteigen. Beim Kochen mit dem Elektroherd werden nur etwa 35 Prozent der im Kraftwerk erzeugten Energie in Strom zum Kochen umgewandelt.

Wer mit einem Elektroherd kocht, sollte Folgendes beachten:
- Plan statt lahm. Töpfe und Pfannen sollten einen ebenen Boden besitzen, damit die Wärme der Herdplatte das Kochgeschirr optimal erhitzen kann.
- Gleich zu gleich. Die Kochplatte sollte den gleichen Durchmesser wie der verwendete Topfe oder die Pfanne haben. Bei zu kleinen Töpfen geht viel Energie über die Seiten verloren, bei zu großen dauert das Kochen länger.
- Restwärme nutzen. Beim Backen können Sie den Herd zehn Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten und mit der Restwärme weiterbacken. Gleiches gilt fürs Kochen. Hier reicht es, die Höchstleistung nur am Anfang des Kochgangs einzuschalten und danach auf niedrigere Temperaturen zu schalten. Bei Spaghetti können Sie den Herd nach dem ersten Aufkochen auch ganz ausschalten: Die dünnen Nudeln werden auch im heißen Wasser al dente. Mit Deckel!


Energiespartipp:
Strom sparen am PC


Die meisten Leute wissen, wie sie Mails verschicken oder durchs Internet surfen. Aber die wenigsten wissen, wie sich am Computer Energie und Geld sparen lässt. Lernen Sie Ihren PC aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen:

Hochleistungen sind oft unnötig. Vor allem für Computer-Spiele wird viel Leistung vom PC gefordert. Rund 180 Euro Stromkosten verursachen die 767 Kilowattstunden, die ein Rechner hierfür pro Jahr verschlingt. Ein sparsamer Multimedia-Rechner fürs Büro schlägt mit gerade einmal 21 Euro und 88 Kilowattstunden zu Buche.

Allein mit einem Flachbildschirm lassen sich über 80 Prozent Energie gegenüber einem herkömmlichen Röhrenbildschirm sparen. Wichtig ist beim Kauf eines LCD- oder TFT-Flachbildschirms auf ein energieeffizientes Modell zu achten und dieses intelligent zu nutzen.

Datensicherung auf externen Medien hilft Energie sparen. Wer alles auf Festplatte speichert, zwingt den Rechner ständig auf diesen Datenträger zurückzugreifen. Die Rotation der Festplatten-Spindel verbraucht Strom, auch im Leerlauf. Deshalb: Daten auf CDs oder externe Festplatten speichern und bei Bedarf nutzen.

Nutzen Sie einen Laptop. Aufs Energiesparen ausgelegt, verbrauchen Notebooks nur 15 Watt, ein sparsamer PC mit Flachbildschirm 60 Watt.

Wer surft verursacht nicht nur Stromkosten mit dem eigenen PC. Auch die Netzinfrastruktur verbraucht Energie. Eine Google-Anfrage verschlingt schätzungsweise so viel Strom wie eine 4-Watt-Energiesparlampe pro Stunde benötigt.

Wer diverse Energie-Einstellungen an seinem PC testen möchte, kann sich bei der KliBA kostenlos ein Strommessgeräte leihen.


Energiespartipp:
Wegweiser zur wohligen Wärme


Die Anschaffung eines neuen Stückholzofens oder einer Pelletheizung will gut überlegt sein. Damit Hausbesitzer von Anfang an gut informiert sind, hat die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (KliBA) die Broschüre „Marktführer Stückholz und Holzpellets“ für die Metropolregion Rhein-Neckar aufgelegt.

Die kostenlose Verbraucherinformation hilft Hausbesitzern bei der Auswahl und Anschaffung eines Stückholzofen, einer Pelletheizung oder Hackschnitzelanlage. Da eine solche Anlage eine Anschaffung für viele Jahre ist, leisten moderne Holzfeuerungsanlagen mit ihrer im Vergleich zu fossilen Energieträgern einen großen Beitrag zum Umweltschutz.

Die Broschüre will Verbraucher die nötige Orientierung beim Kauf einer Holzfeuerungsanlage geben und sie über diese Technologie umfassend informieren. Verschiedene Hersteller und Fachinstallationsbetriebe stellen ihre Anlagen und Dienstleistungen rund um das Thema Heizen mit Holz vor. Darüber hinaus nennt die Broschüre auch Lieferanten von Holzpellets und Stückholz in und um die Metropolregion.

Die Broschüre kann bei der KliBA oder während der KliBA Beratungszeiten in den Kommunen abgeholt oder mit einem an sich selbst adressierten, mit 1,45 € frankierten DIN A4-Briefumschlag bei der KliBA, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg angefordert werden. Sie finden den Marktführer auch zum kostenlosen Download auf der KliBA-Website www.kliba-heidelberg.de

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Jürgen Jourdan ist regelmäßig für Sie im Rathaus vor Ort – natürlich kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für die nächste Beratung im Rathaus Spechbach. Telefon 06221 998750. E-Mail: info@kliba-heidelberg.de.

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