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BGV spendet Tragkraftspritze / Förderverein Specht einen AED an die Freiwillige Feuerwehr

Raimund Herrmann übergibt Tragkraftspritze sowie Ben Olbert einen AED an Spechbachs Bürgermeister Guntram Zimmermann und Feuerwehrkommandant Michael Scholl

BGV spendet Tragkraftspritze / Förderverein Specht einen AED an die Freiwillige Feuerwehr

Übergabe der TKS und des AED

Die Versicherungsgruppe BGV / Badische Versicherungen spendet im Rahmen ihres Engagements zur aktiven Schadensverhütung eine Tragkraftspritze an die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Spechbach. Raimund Herrmann, Vorstandsmitglied des BGV, übergab das Gerät an Bürgermeister Zimmermann und Feuerwehrkommandant Michael Scholl.

Der BGV würdigt damit die Arbeit der Feuerwehren und leistet einen wichtigen Beitrag zur aktiven Schadensverhütung. "Es ist uns ein sehr großes Anliegen, den ehrenamtlichen Einsatz mit der Übergabe der Tragkraftspritze in Spechach zu unterstützen", sagte Raimund Herrmann in seiner Ansprache. Herrmann dankte den zahlreich anwesenden Feuerwehrleuten für ihr wichtiges Ehrenamt und Engagement: "Es ist ein großes Glück, dass es in Baden solch engagierte und gut ausgebildete Rettungsexperten gibt, die siche ehrenamtlich für den Schutz der Bevölkerung einsetzen."

Der stellvertretende Vorsitzende des Förderverein Specht e.V. Ben Olbert schloß sich dem Lob und Dank an und übergab einen AED - einen Automatisierten Externen Defibrillator, welcher künftig auf dem MTW der Feuerwehr zusammen mit einem Erste-Hilfe-Rucksack mitgeführt wird.

Ein automatisierter externer Defibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.


Wofür werden Tragkraftspritzen benötigt?

Die Tragkraftspritze zählt zur Grundausstattung jeder Feuerwehreinheit.
Mit der leistungsstarken Pumpe wird Löschwasser über weite Strecken zum Brandort gefördert, ohne dass ein vollausgestattetes Löschfahrzeug nahe der Einsatzstelle steht. Hierbei zählt jedes Kilogramm; die Tragkraftspritze kann durch vier Feuerwehrleute auch durch unwegsames Gelände getragen werden. Mit wenigen Handgriffen ist die Maschine einsatzbereit und läuft. Das ist vor allem dann wichtig, wenn es auf jede Sekunde ankommt.

Quelle: Auszüge PM BGV vom 08.11
Bild: Foto-Alex - (v.l.n.r. Ben Olbert, Ralf Krepper, Raimund Herrmann, Guntram Zimmermann, Michael Scholl)


Amtsblattartikel der Feuerwehr vom 17.11.2017

Neue Tragkraftspritze und Defibrillator der Freiwilligen Feuerwehr übergeben. Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus feierlich eingeleitet

Am vergangenen Mittwoch fanden sich zahlreiche Mitglieder aller Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Spechbach mit ihren Familien im Feuerwehrhaus ein, um im Beisein des Bürgermeisters und zahlreicher Gemeinderäte eine neue Tragkraftspritze aus den Händen des BGV-Vorstandsmitglieds Herrn Herrmann in Empfang zu nehmen.

Außerdem übergab der zweite Vorsitzende des Fördervereins Spechbach Specht e.V. einen Defibrillator zur Vervollständigung der medizinischen Ausrüstung der Wehr.

Bürgermeister Guntram Zimmermann begrüßte in seiner Laudatio alle Anwesenden, darunter besonders die 5 Mitarbeiter des Badischen-Gemeinde-Versicherungsverbandes, den zweiten Vorstand des Fördervereins Specht e.V., sowie zahlreiche Gemeinderäte. Ebenso begrüßte er den Architekten für die geplante Sanierung und die Erweiterung des Feuerwehrhauses, Herrn Sternemann.

Er bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit bei der Entrümpelung und des Teilabrisses des Gebäudes auf dem Grundstück in der Lobenfelder Straße 2, auf dem die geplante Erweiterung des Feuerwehrhauses errichtet werden soll.

Mit den Abrissarbeiten, die von der Firma Schneckenberger am vergangenen Wochenende abgeschlossen wurde, ist nun der offizielle Baubeginn auch optisch für jedermann sichtbar.

Kommandant Michael Scholl bedankte sich im Anschluss bei allen Spender. Er freute sich sehr nach 23 Jahren Einsatzzeit eine neue Tragkraftspritze in Empfang zu nehmen, da die alte Spritze doch „gewisse Mängel“ aufweist. Der Kommandant dankte Herrn Herrmann im Namen der Spechbacher Bevölkerung. Die Spritze sei kein Spielzeug der Feuerwehr, sondern ein Handwerkszeug, das für die Arbeit benötigt, um für die Sicherheit im Ort zu garantieren zu können und das 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag.

Mit dem Automatisierten externen Defibrillator, kurz AED habe sich ein seit 5 Jahren gehegter Wunsch erfüllt, wofür Kommandant Scholl dem Förderverein herzlich dankte. Schon für 5 Jahren habe man den neu beschafften Mannschaftstransportwagen mit medizinischen Gerätschaften, ähnlich der Ausrüstung eines Rettungswagens, ausgestattet. Nachdem sich bei Banken und Werbefinanzierern kein Spender fand, sagte letztlich Bürgermeister Guntram Zimmermann eine Spende des Fördervereins Specht, dessen Vorstand er ist, über einen AED zu.

Die Wehr ist nun in der lange bei Herzstillstand, bzw. Kammerflimmern, sofort professionelle Hilfe zu leisten. Die Wartezeit auf den HVO des DRK Spechbach bzw. den Rettungsdienst kann mit dem AED optimal überbrückt werden.

Man wolle mit dem Gerät keine Konkurrenz zum DRK schaffen, sondern sehe es als sinnvolle Ergänzung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Spechbach.

Im Übrigen habe man dem Spechbacher DRK schon bei Problemen mit dem AED ausgeholfen. Zeitnah werden nun alle 44 Mitglieder der Einsatzabteilung in den AED eingewiesen.

Zuletzt ging der Feuerwehrkommandant auf die geplante Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrhauses ein. Die Erweiterung soll auf dem Anwesen „Lobenfelder Straße 2“ errichtet werden. Das bestehende Wohngebäude mit Schuppen wurde in den vergangenen Wochen von den Kameradinnen und Kameraden in 400 Arbeitsstunden entrümpelt, entkernt und das Dach, samt Gebälk, entfernt. Der Abriss erfolgte dann am vergangenen Wochenende durch die Firma Schneckenberger.

Sein besonderer Dank galt dem 1. Stellv. Kommandanten Rainer Treibel, der sämtliche Arbeiten perfekt koordiniert hatte. Die Planungen, in Zusammenarbeit mit Architekt Sternemann und Kreisbrandmeister Dentz liefen derzeit auf Hochtouren. Zur Klausurtagung im Februar wolle man die Planung dem Gemeinderat vorlegen.

Hintergrund für die Notwendigkeit der Maßnahme sind zum einen geänderte Anforderungen der DIN und der Unfallverhütungvorschriften, aber auch die personelle und technische Entwicklung der Wehr. So verfügt die Wehr beispielsweise über 3 Einsatzfahrzeuge und nur 2 Stellplätze. Ebenso bekam die einstige Männerbastion Feuerwehr weiblichen Zuwachs. Derzeit versehen 7 Frauen und Mädchen Dienst in den Abteilungen. Weiterhin besteht im Obergeschoss erheblicher Sanierungsbedarf im Sanitärbereich.

Nachdem Bestrebungen des Gemeinderates an den Finanzen scheiterten ein gemeinsames Gebäude für Bauhof und Feuerwehr zu errichten, unterbreitete die Feuerwehr dem Gemeinderat den Entwurf für die Sanierung und Erweiterung des bestehenden Gebäudes. Dieser Entwurf wird nun weiterverfolgt.

Die Feuerwehr hofft das neue Domizil 2019 beziehen zu können.

Im Anschluss lud Bürgermeister Zimmermann alle zum geselligen Beisammensein bei Fassbier und deftigem Essen ein.

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