Spechbach Aktiv 2012: Freundschaft verbindet – Gastfreundschaft zeichnet aus!
Große Leistungen bei Spechbach aktiv 2012 gewürdigt und geehrt.
Ehrung von Ehrenamtlichen, sportlich erfolgreichen und aktiven MitbürgerInnen, Anerkennung außergewöhnlicher Leistungen und herausragender Beiträge zur Imagepflege der Gemeinde Spechbach – all dies wurde am Sonntag in feierlichen Rahmen geehrt und gewürdigt.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Spechbacher Rockröhre Tatjana Fietz, die gleich mit dem ersten Stück die Gäste und Teilnehmer in ihrem Bann zog. Eine Stimme, die einem eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt und das alles unplugged, live und selbst kompetent begleitet auf der Konzertgitarre.
Nachdem Bürgermeister Zimmermann, stellvertretend für den Spechbacher Gemeinderat, alle anwesenden Bürger in einem Kurzbeitrag begrüßt hatte, las Gemeinderat Karl Beetz das Mundartgedicht „Hoomet“ von Marlies Echner – Klingmann. Genesungswünsche an Marlies Echner – Klingmann, welche sich momentan im Reha-Aufenthalt befindet, schlossen den Beitrag von Karl Beetz ab.
Nach einem weiteren, fesselnden Beitrag von Tatjana Fietz, ging Guntram Zimmermann nach einem kurzen Grußwort zu den eigentlichen Ehrungen über. Hochschulmeisterin, Deutsche Meister, Landes- und Kreismeister, Gärtnermeisterbriefe, Südkurvenköniginnen, Sieger von Singwettbewerben, den ehrenamtlichen Arbeitskreis ASYL, mehrfache Blutspender (10 und 25 mal), erfolgreiche Fussballer, „Rockröhren“, langjährige Vereinsvorstandsmitglieder, Retter, Schützen, Sportlerin des Jahres 2011/12 und vieles mehr – insgesamt 82 zu ehrende MitbürgerInnen!
Nicht zu vergessen 18 Neubürger, die im Jahr 2011 zur Welt gebracht wurden und natürlich ihre Eltern – auch die standen auf der umfangreichen Liste von Ehrungen.
Gekonnt und mit Charme, gespickt mit Anekdoten, manch sportlicher Livevorführung und viel Humor führte Guntram Zimmermann doch recht kurzweilig durch diesen Abschnitt. Tatjana Fietz gelang es danach nochmal alle in ihren Bann zu ziehen – eine tolle Stimme, eine tolle Gitarre, beeindruckende Selbstsicherheit – so Bürgermeister Zimmermann in seinem Schlußwort.
Das Ortsoberhaupt bedankte sich zum Abschluß bei allen die geholfen hatten, diese schöne Spechbacher Veranstaltung zu realisieren. Er fühle sich wohl in ihrer Mitte, so BM Zimmermann, denn Heimat ist eben doch da, wo man sich wohlfühlt.
Zimmermann nutzte die Gelegenheit sich auch für die geleistete Gastfreundschaft den Asylbewerbern gegenüber zu bedanken. Diese, von außen gestellte Aufgabe, haben die Bürger mit Bravour und vorbildlich gemeistert. Über ehrenamtlichen Deutschunterricht, gemeinsamen Unternehmungen, Hilfe bis ins Kleinste und selbst bei Geburten, all dass wird momentan in Spechbach ehrenamtlich geleistet und ist einzigartig in der Region.
Nett schwätze...mache! Das sei eine vernünftige Spechbacher Mentalität, die wieder einmal mehr in Spechbach unter Beweis gestellt wurde.
Zimmermann lud alle MitbürgerInnen auch zum Mitmachen bei drei weiteren, großen Projekten ein – zum Einem stelle er sich -wie vor 15 Jahren versprochen- am 10.6. wieder für eine dritte und letzte Amtsperiode als Bürgermeister zur Wahl. Dies nicht nur weil er es versprochen habe, sich sehr wohlfühle in Spechbach, sondern weil er gemeisam die Gemeinde Spechbach noch unabhängiger machen will.
Das weitgehende unabhängige Enerigedorf, der Antrag liegt bereits sehr chancenreich in Berlin, und ein demographisches Projekt, das auf die Altersstruktur und Zusammenarbeit mit Partnergemeinden in Rathaus, Bauhof und Forst einen bedeutenden Einfluss nehmen soll – diese beiden Großprojekte reizen Zimmermann sehr zum Weitermachen.
Er sei dabei und lade alle ein, gemeinsam und auch in Zukunft interessante kommunalpolitische Berge und Bergregionen zu erkunden und zu besteigen, so Zimmermann am Ende seiner Rede. Diesen Worten folgte dann der eigentliche Hauptteil, das freundschaftliche Beisammensein bei Sekt und Brezel, der generell in so einer Großfamilie wie Spechbach ganz einfach dazugehört und eine maßgebliche Rolle spielt.






