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Geflügelpest - aktueller Stand

Update - Rhein-Neckar-Kreis: die Zahl der an Geflügelpest erkrankten Wildvögel ist deutlich zurückgegangen

Geflügelpest - aktueller Stand

Update vom 11.05.2017

Update 11.05.2017

Nachdem in den vergangenen Wochen die Zahl der an Geflügelpest erkrankten Wildvögel deutlich zurückgegangen ist und auch die zuletzt zahlreichen Neuausbrüche beim gehaltenen Geflügel gegen null gehen, wurde die Aufstallungspflicht im 550-m Radius des Rheines in Baden-Württemberg nicht weiter verlängert.

Daher wird die Vorgehensweise bezüglich tot aufgefundener Wildvögel wieder angewandt, die bis November 2016 praktiziert worden war:

· Passives Wildvogelmonitoring nach der Wildvogel-Geflügelpest-Monitoring-Verordnung: aus der regulären Jagdstrecke bzw. den Vergrämungsabschüssen

· Ggfs. Untersuchung von tot aufgefundenen Wasser – und Greifvögeln

· gehäuftes Auftreten von kranken bzw. moribund aufgefundenen Wildvögeln ist dem Veterinäramt zu melden

· Beseitigung tot aufgefundener Wildvögel außerhalb von Jagdbezirken
o Vergraben auf dem eigenen Grundstück,
o Entsorgung im Restmüll (nicht Bioabfall!)


Update 15.03.2017

Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis - Veterinäramt und Verbraucherschutz - zum Schutz vor der aviären Influenza

vom 15.03.2017 Az: 0916-17

Auf Grund von § 13 der Geflügelpest-Verordnung1 i. V. m. §§ 38 Abs. 11 und 6 Abs. 1 des Tiergesundheitsgesetzes2 , des § 4 der Viehverkehrsverordnung3 und § 1 Abs. 3 des Gesetzes zur Ausführung des Tierseuchengesetzes4 erlässt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis folgende A l l g e m e i n v e r f ü g u n g

1. Für alle privaten und gewerblichen Tierhalter, die Geflügel i.S. des § 1 Abs. 2 Nr. 2 der Geflügelpestverordnung, d.h. Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse, die in Gefangenschaft aufgezogen oder gehalten werden, im Gebiet folgender Städte und Gemeinden des Landkreises: Altlußheim, Brühl, Edingen-Neckarhausen, Hockenheim, Ketsch und Schwetzingen in unmittelbarer Nähe (500 Meter-Zone) zu den Ufern des Rheins inkl. Altrhein/Altrheinarmen und der Seen zwischen Kriegbach und Wagbach der Gemarkung Altlussheim, des Hohwiesensees sowie der weiteren Seen an der Speyerer Straße der Gemarkung Ketsch, der Anglerseen zwischen Kollerstraße und Leimbach, der Anglerseen am Rheinweg und des Sees auf der Kollerinsel der Gemarkung Brühl sowie des Anglersees am Leimbach der Gemarkungen Brühl/Schwetzingen/Edingen-Neckarhausen, halten, wird eine Aufstallung des Geflügels angeordnet
a) in geschlossenen Ställen oder
b) unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss.

2. Vom Tierhalter für den eigenen Bestand eingesetzte Transportfahrzeuge und -behältnisse für Geflügel und Tauben sind nach § 17 Abs. 3 Nr. 2 der Viehverkehrs-verordnung nach jedem Transport am Zielort zu reinigen und zu desinfizieren.

3. Börsen und Märkte sowie Veranstaltungen ähnlicher Art, bei denen Geflügel - außer Tauben - verkauft, gehandelt oder zur Schau gestellt wird, sind in den Gebieten nach Nr. 1 verboten.

Lokale Geflügelausstellungen durch ortsansässige Kleintierzucht-organisationen sind für deren Mitglieder vom Verbot ausgenommen, sofern die Veranstaltung in geschlossenen Räumen durchgeführt wird.
Geflügel - außer Tauben - darf aus den unter Nr. 1 genannten Gebieten zum Zwecke der Teilnahme an Börsen, Märkten sowie Veranstaltungen ähnlicher Art nicht verbracht werden.

4. Die sofortige Vollziehung der in den voranstehenden Nummern 1 bis 3 des Tenors getroffenen Regelungen wird gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Verwaltungsgerichts-ordnung (VwGO) angeordnet.

5. Die Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben. Sie endet mit Ablauf des 20. April 2017, solange keine öffentliche Bekanntgabe einer Fristverlängerung erfolgt.


Update 31.01.2017

Aktuell gibt es 304 bestätigte Fälle des hochansteckenden Vogelgrippevirus in Baden-Württemberg. Eine vollständige Aufhebung der Stallpflicht, die seit November gilt, ist zur Zeit nicht möglich. Auf der Grundlage einer neuen Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts und der Vogelwarte Radolfzell wird ab 2. Februar 2017 in einzelnen Gebieten mit erhöhtem Vogelgripperisiko für zunächst sechs Wochen - und somit bis zum 15. März 2017 - die Stallpflicht risikoorientiert regional angeordnet. Das hat der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) bekannt gegeben.

"Auf Grund des nach wie vor massiven Seuchengeschehens in unseren Nachbarländern, in Europa und aktuellen Fällen von Vogelgrippe bei Wildvögeln in Baden-Württemberg, können wir keine Entwarnung geben. Deshalb müssen Tierhalter auch weiterhin landesweit die Biosicherheitsmaßnahmen streng einhalten", so Hauk.

Für die nächsten sechs Wochen gilt die Stallpflicht für Gebiete in unmittelbarer Nähe zu großen Gewässern und Seen. Betroffen sind Konstanz, der Bodenseekreis, Ravensburg, Biberach, Sigmaringen sowie 500-Meter-Streifen entlang der Donau, des Rheins und des Neckars. Auch in Gebieten mit hoher Geflügeldichte gilt Aufstallungspflicht – dabei handelt es sich um den Alb-Donau-Kreis, Hohenlohe, Heilbronn, Schwäbisch Hall und den Ostalbkreis. Darüber hinaus gilt die Regelung in den Regionen, in denen es bisher positive Funde bei Wildgeflügel gab und somit von einem Vogelgrippeausbruch in den Kreisen Emmendingen und Rastatt betroffene Gemeinden und deren Nachbargemeinden.

Hauk weist darauf hin, dass durch die neue Regelung Eier von Hühnern, bei denen Stallhaltung angeordnet wurde, auch weiterhin als Freilandeier vermarktet werden können. Ebenso darf das Geflügel als Freilandgeflügel verkauft werden.

(Quelle: SWR-Nachrichten vom 30.01.2017)


Update 03.01.2017

Die Vogelgrippe ist in Deutschland mittlerweile in 30 Geflügelhaltungen nachgewiesen.Experten sehen auch weiterhin kein Abflauen des hochansteckenden Erregers.Bis auf das Saarland gibt es in allen Bundesländern Vogelgrippe-Fälle. (Quelle: SWR-Nachrichten vom 03.01.2017)


Erstposting

Wegen der Vogelgrippe gilt auch im Rhein-Neckar-Kreis ab sofort die Stallpflicht. Darauf weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hin. Das Veterinäramt und Verbraucherschutz im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat heute, 18. November 2016, die „Aufstallungspflicht“ für den ganzen Rhein-Neckar-Kreis angeordnet. Das bedeutet, dass ab sofort jeder, der Geflügel wie Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln oder andere Laufvögel sowie Enten oder Gänse hält, diese bis zum 31. Januar 2017 im Stall unterbringen muss. Diese Regel gilt für gewerbliche oder landwirtschaftliche Haltungen, genauso wie für Geflügel in Privatbesitz, unabhängig auch von der Bestandsgröße. Das heißt, auch kleine Geflügelhaltungen sind betroffen.

„Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat diese landesweite Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel angeordnet, nachdem sich die Hinweise verdichten, dass sich das Vogelgrippevirus nicht mehr nur auf die Bodenseeregion und den Oberlauf des Rheins beschränkt“, erläutert der im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für das Veterinärwesen zuständige Dezernent Christoph Schauder. Dabei handle es sich um reine Vorsichtsmaßnahmen, so Schauder weiter. Er machte nochmals deutlich, dass derzeit keine Gefahr für den Menschen bestehe.

Sofern die Haltung in geschlossenen Ställen nicht möglich ist, sind soweit wie möglich andere Schutzvorkehrungen zu treffen. Für Haltungen in Volieren mit allseits geschlossener Umzäunung ist beispielsweise das Anbringen einer Folie auf dem Drahtdach als zusätzliche Maßnahme, um den Kontakt zu Wildvögeln zu unterbinden, denkbar. Die Haltung in Volieren oder anderen Gehegen, die keine vollständige Stallhaltung ermöglichen, sind dem Veterinäramt und Verbraucherschutz schriftlich (Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Veterinäramt und Verbraucherschutz, Adelsförster Pfad 7, 69168 Wiesloch) oder per Mail unter veterinaeramt@rhein-neckar-kreis.de direkt zu melden.

Sollte keine dieser Haltungsformen kurzfristig möglich sein, muss der Geflügelhalter eine Ausnahmegenehmigung beim Veterinäramt und Verbraucherschutz im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis beantragen, der nur in begründeten Einzelfällen und unter Auflagen, wie einer verstärkten klinischen Untersuchungspflicht durch einen Betreuungstierarzt, stattgegeben werden kann. Wichtig bei allen Haltungen außerhalb geschlossener Ställe ist, dass die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für wildlebende Zugvögel nicht zugänglich sind.

Als weitere Vorsichtsmaßnahmen für Baden-Württemberg hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz außerdem die Weisung erteilt, dass Geflügelschauen aller Art bis auf weiteres nicht stattfinden dürfen. Davon sind auch Ausstellungen anderer Arten, wie zum Beispiel Rassetauben und andere Tierarten, betroffen, sofern am Ausstellungsort eine unmittelbare räumliche Nähe zu Geflügelhaltungen gegeben ist. Lediglich lokale Geflügel- oder Vogelausstellungen durch örtliche Kleintierzuchtvereine oder -organisationen in geschlossenen Räumen und beschränkt auf das entsprechende Gemeindegebiet sind davon ausgenommen.

In jedem Fall wird dringend angeraten, die in Zeiten erhöhter Tierseuchengefahr unentbehrlichen Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Einschleppung oder Verschleppung von gefährlichen Krankheitskeimen unbedingt einzuhalten, wie Betriebszugänge zu schützen, den Zutritt für dazu Befugte nur über Desinfektionseinrichtungen zu ermöglichen, persönliche Schutzkleidung nur im eigenen Betrieb zu verwenden und den Kontakt zu anderen Geflügel- oder Vogelhaltungen, aber auch zu Wildvogelsammelsplätzen, zu vermeiden. Weitere Informationen hierzu gibt es beim Kreisveterinäramt in Wiesloch.

„Die Stallpflicht soll verhindern, dass Wildvögel durch Futter- und Tränkeeinrichtungen von Hausgeflügel angelockt werden und so der Vogelgrippevirus in den Bestand eingeschleppt wird“, erläutert der Leiter des Veterinäramtes und Verbraucherschutz Dr. Lutz Michael. Er betonte, dass die verfügten Maßnahmen unbedingt erforderlich seien, um eine Verbreitung der Tierkrankheit zu verhindern. „Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um unser Nutzgeflügel vor einer Ansteckung mit dem Virus H5N8 zu schützen“, so Dr. Michael.

Die Allgemeinverfügung ist veröffentlicht unter www.rhein-neckar-kreis.de.

Weitere Informationen:
Vogelgrippe wird von verschiedenen Subtypen des Influenza-A-Virus ausgelöst. Diese können in Geflügelbetrieben verheerend wüten. Das Virus ist hoch ansteckend. Übertragen wird es über direkten aber auch über indirekten Kontakt, also zum Beispiel über Vogelkot oder Einstreu. Wer tote Vögel findet, sollte das sofort beim Veterinäramt und Verbraucherschutz im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis melden.

Singvögel spielen keine Rolle bei der Verbreitung der derzeit auftretenden Vogelgrippe. Die Vogelgrippe ist nur für Wasservögel wie Schwäne und Enten und Möwen und Hühnervögel gefährlich.

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