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Geschichte

Geschichtliches aus Spechbach

1246 wird Spechbach erstmals urkundlich erwähnt:

nachweislich existierte bereits eine Besiedlung auf Spechbacher Gemarkung im 3. Jhd. n. Christi. Auf zwei Votivsteinen, die im Spechbacher Gewann "Neurott" gefunden wurden, wird auf den Vicus Nediensis verwiesen, dem Dorf der Nedienser; -vereinfacht übersetzt. Durch teils nicht mehr nachvollziehbare Ausgrabungen wird als Lage der Gemeinde das Gewann "Alter Keller", "Neurott" oder die vordere Spechklinge vermutet. So ist auf archäologischen Karten eine Fundstelle auf letzterem Gewann verzeichnet.

Die alte Römerstraße (vermutl. für militärische Fußtruppen) zwischen Lopodunum (Ladenburg) und dem Limes in Osterburken führt quer über Spechbacher Gemarkung; hauptsächlich im bewaldeten Bereich. Gerade deshalb konnte die Lage der Straße in letzten Jahren recht zweifelsfrei rekonstruiert werden. Ziemlich sicher haben Untersuchungen mit dem Landesdenkmalamt ergeben, dass es aber auch schon vorher eine wohl keltische Besiedlung gab.

1401 werden erstmalig Ortsgericht und Schultheiß (Dorfschulz) genannt.

Spechbach bestand bis zum 30. jährigen Krieg aus Groß- und Kleinspechbach

Im 30. jährigen Krieg wurde Kleinspechbach zerstört.Überhaupt hatte Spechbach stark zu leiden gehabt, was man an der Wiederbewaldung der Gemarkung nach dem 17. Jhd. erkennen kann.

Wie in allen Dörfern nahe einer Römerstraße gibt es auch hier Funde die auf eine Besiedelung zur Römerzeit um 250 schließen lassen.

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(Vicus Nediensis)

Lange Zeit war die Grenze zu Waldwimmersbach umstritten, bis sie 1821 endgültig festgelegt wurde.

Spechbach gehörte wohl zum staufischen Reichsland und war nicht, wie vielfach, mit dem Zent von Dilsberg verbunden. Vielmehr teilten sich 1325 die Brüder von Weinsberg, die damals den Zent besaßen den Besitz von Spechbach

Die Weinsberger haben auf jeden Fall irgendwann das Dorf veräußert und es ging 1401 an die weitverzweigte Familie von Venningen. Erst 1863 kam Spechbach zum Amt Heidelberg.

Haupterwerbsquelle war bis Anfang der 60er die Landwirtschaft. 1960 zählte man hier 55 Haupterwerbslandwirte. Heute ist deren Zahl auf 4 geschrumpft

Natürlich nahm die Industrialisierung und Zentralisierung hin zu den Städten einen enormen Einfluß auch auf Spechbach und obwohl man schon 1963 15 Betriebe aus Handwerk und Kleingewerbe mit immerhin 60 Beschäftigten zählte, hat man doch sehr lange an der Haupterwerbsquelle Landwirtschaft festgehalten. Damit erhielten sich die Spechbacher bis heute ein Sozialgefüge das auf nachbarschaftlicher Hilfe basiert und fern der Anonymität von Städten ein lebenswertes Umfeld bietet.
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